BERLIN, 09.04.2019 – Mindestens 20 Staaten haben voriges Jahr Menschen hingerichtet, das sind drei weniger als noch 2017. Der Staat mit den meisten Hinrichtungen bleibt die Volksrepublik China, die nach Schätzungen von Amnesty International Tausende Exekutionen durchgeführt hat.
Tag der Pressefreiheit (3. Mai): Medien in der Türkei weiter Willkür und Repression ausgesetzt / Eren Keskin wegen Einsatz für unabhängige Presse im Visier der türkischen Justiz
BERLIN, 03.05.2019 – Die 59-jährige Menschenrechtlerin Eren Keskin ist eine der eindrücklichsten Figuren der türkischen Zivilgesellschaft. Seit Jahrzehnten setzt sie sich für unterdrückte Minderheiten und die Opfer sexualisierter Gewalt ein. Daneben macht sie sich stark für die Meinungsfreiheit und die unabhängige Presse in der Türkei.
Syrien – Todesfalle Rakka: Neue Untersuchung belegt mehr als 1.600 zivile Todesopfer durch US-geführte Militärkoalition
BERLIN, 25.04.2019 – Amnesty International und die Londoner Non-Profit-Organisation Airwars stellen der Öffentlichkeit am heutigen Donnerstag ihr neues Datenprojekt vor: Gegenstand ist eine Untersuchung der Militäroffensive zur Vertreibung der bewaffneten Gruppe Islamischer Staat (IS) aus der syrischen Stadt Rakka.
#vote4humanrights: Amnesty startet Aktion zur Europawahl
BERLIN, 24.04.2019 – Alle 28 EU-Mitgliedsländer haben sich den grundlegenden Zielen und Werten verpflichtet, die im Vertrag von Lissabon und der Charta der Grundrechte der Europäischen Union festgelegt wurden. In der Woche vom 20. bis 26. Mai sind Millionen Menschen dazu aufgerufen, aktiv mitzuentscheiden, welchen Stellenwert diese vertraglich vereinbarten Menschenrechte zukünftig auch praktisch in Europa einnehmen sollen.
Deutsche Rüstungsexporte nach Saudi-Arabien: Fauler Kompromiss gefährdet Menschenrechte
BERLIN, 29.03.2019 – „Die Kompromisslinie der Bundesregierung für Rüstungsexporte nach Saudi-Arabien ist ein fauler Kompromiss, der wenig für die Menschenrechte bewirken wird“, sagt Mathias John, Experte für Rüstung und Menschenrechte bei Amnesty International in Deutschland. „Positiv anzumerken ist allenfalls, dass der Exportstopp für deutsche Rüstungsgüter nach Saudi-Arabien verlängert wurde. Unverständlich bleibt dagegen, warum der Exportstopp nicht auf alle Staaten der von Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) geführten Militärkoalition im Jemen ausgeweitet wurde.“
